Wir machen euch unübersehbar.
Gefunden werden von Menschen - und KI
Künstliche Intelligenz revolutioniert die Suche: AI Overviews, Answer Engines und generative KI-Systeme verändern, wie Nutzer:innen Informationen finden. Während SEO weiterhin die Basis für organische Sichtbarkeit bildet, sorgt GEO (Generative Engine Optimization) dafür, dass eure Inhalte von KI-Systemen erkannt, zitiert und priorisiert werden.
Wir helfen euch, beide Welten zu verbinden – für eine nachhaltige, zukunftssichere Online-Sichtbarkeit.
• SEO: Klassische Optimierung für Suchmaschinen wie Google – mit Fokus auf technische Basis, relevante Inhalte und Nutzer:innenerfahrung.
• GEO: Spezifische Anpassungen, damit eure Inhalte in KI-generierten Antworten (z. B. Google AI Overviews, Perplexity) zitierfähig werden und Nutzer:innen zu euch leiten.
Was ist die Herausforderung?
Die unmittelbarste Auswirkung von KI in der Suche ist das sogenannte „The Great Decoupling of Search“. Möglicherweise stellst du in deinen Analysen fest, dass deine Seiten ihre Impressionen beibehalten, die Klicks aber stetig zurückgehen.

Das Diagramm zeigt steigende Impressionen und sinkende Klicks – die Suche entkoppelt sich zunehmend.
Das passiert, weil AI Overviews die Anfragen von Nutzer:innen direkt oben auf der Ergebnisseite beantworten. Für einfache Fragen liefert Google die Antwort sofort und gibt den Nutzer:innen keinen Grund mehr, auf die dazugehörige Website zu gehen, selbst wenn diese die Quelle ist. In Analysen wurde ermittelt, dass der daraus resultierende Verlust der Klickrate (CTR) für betroffene Suchanfragen auf 30 % bis 50 % kommen kann. Laut einer Analyse der englischen Performance-Agentur Journey Further (August 2025) sinkt die Klickrate für informationsgetriebene Suchanfragen (ohne Marke) um fast 50 % durch AI Overviews. Eine Analyse von Sistrix (2026) bestätigt, dass die Klickrate auf Position 1 von 27 % auf 11 % einbricht, sobald ein AI Overview eingeblendet wird – ein Verlust von fast 60 % für betroffene Suchanfragen.
Es gibt jedoch einen Silberstreif am Horizont. Google argumentiert, dass es euch zwar weniger Traffic schickt, die Nutzer:innen, die aber tatsächlich klicken, qualifizierter sind und eine höhere Conversion-Absicht haben. Ahrefs zum Beispiel sagt, dass ihre Besucher:innen, die mit künstlicher Intelligenz suchen, 23-mal besser konvertieren. Nach ihren Angaben haben sie 12,1 % Registrierungen aus 0,5 % des Traffics erhalten. Eine Ausnahme bilden Publisher:innen, die von den Einnahmen aus der Werbung pro Seitenaufruf abhängig sind; sie werden jeden Klick als Verlust empfinden.
Welche KI-Technologien beeinflussen die Suche?
Künstliche Intelligenz verändert die Art und Weise, wie Suchmaschinen Informationen bewerten, präsentieren und priorisieren. Um in diesem neuen Umfeld sichtbar zu bleiben, ist es entscheidend, die zugrunde liegenden Systeme und Mechanismen zu verstehen. Die wichtigsten KI-Technologien in der Suche sind:
Google AI-Overviews (AIO)
KI-generierte Zusammenfassungen direkt in den Google-Suchergebnissen. Seit Ende März 2025 auch in Deutschland aktiv – vor allem bei informationsorientierten Suchanfragen.

Answer-Engines (AE)
Eigenständige Plattformen wie Perplexity (unabhängig), ChatGPT-Search (OpenAI, unterstützt von Microsoft) oder Copilot (Microsoft). Nutzer:innen geben eine Frage oder einen Prompt ein, und die Engine fasst Antworten aus verschiedenen Web-Quellen zusammen

Google-AI-Mode
Ein immersiveres KI-Sucherlebnis, das aktuell in Europa noch nicht verfügbar ist. Auch dieses baut auf Gemini auf – viele Strategien für AIOs werden voraussichtlich auch hier relevant, sobald es eingeführt wird

Welche Strategie im KI-Zeitalter sinnvoll ist
KI verändert den Suchkontext fundamental. Unternehmen stehen in der Regel vor zwei Möglichkeiten:
- aktiv in KI-Antwortflächen sichtbar werden und mitmachen.
- oder den Suchraum umgehen und alternative Traffic-Quellen erschließen.
Beide Strategien sind valide — entscheidend ist die Passung zu Markt, Ressourcen und Zieldefinition.
Doch auch wenn das Spielfeld sich verändert, ohne solide SEO-Grundlagen kann auch GEO nicht wirken. Welche Strategie auch für euch passt, zuerst sollte diese Basis stehen:
• Technische SEO: Ladezeiten, Crawlability und Indexierung für maximale Sichtbarkeit.
• Inhaltliche SEO: Keyword-Strategien, semantische Struktur und Nutzerintention.
• Lokale SEO: Wenn ihr einen regionalen Fokus habt, die Optimierung regionaler Suchanfragen (z. B. Google My Business, lokale Keywords).
Strategie 1: Sichtbarkeit in KI-Antworten sichern (GEO)
Mitmachen bedeutet, aktiv zu versuchen, mit deinen Inhalten im AI Overview gefeatured zu werden.
Der zentrale Wandel in der Content-Erstellung ist die Anforderung der „Zitierfähigkeit“. AI Overviews konsumieren keine vollständigen Artikel, sondern extrahieren kurze, präzise und eindeutig formulierte Passagen („Fraggles“ / Passage-Rankings), die eine konkrete Frage direkt beantworten.
Um deine Inhalte zitierfähig zu machen, strukturiere sie mit klaren, fragebasierten Überschriften, gefolgt von einem kurzen, prägnanten Absatz, der eine direkte Antwort liefert.
❌ Schlechtes Beispiel (nicht zitierfähig)
Unsere Plattform hilft Unternehmen dabei, ihre Abonnements effizient zu verwalten und den Billing-Prozess zu automatisieren. Dadurch sparen Firmen Zeit, reduzieren Fehler und können besser skalieren. Außerdem bieten wir flexible Reports und Integrationen
Kein klares Frage-Antwort-Paar, nur generische Aussagen.
✅ Gutes Beispiel (direkt zitierbar)
H2: Was ist ein Subscription-Billing-System im B2B?
Ein Subscription-Billing-System ist eine Software, die wiederkehrende Zahlungen automatisch verwaltet – inklusive Tarifwechsel, Rechnungsstellung, Mahnwesen und Umsatz-Reporting.
Dieser Aufbau ist fragebasiert und knapp.
GEO Whitepaper
Du möchtest erst einmal selbst prüfen, auf welchem Stand sich eure Sichtbarkeit in KI-Suchen befindet und was ihr selbst schnell optimieren könnt?
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Mehr als die Antwort bieten, um den Klick zu verdienen
Sobald die KI eine Zusammenfassung geliefert hat, entsteht nur dann ein Klick, wenn auf der Seite ein Mehrwert vorhanden ist, den die KI-Zusammenfassung nicht liefern kann. Das können sein:
- Interaktive Tools wie Rechner oder Konfiguratoren.
- Herunterladbare Checklisten oder Vorlagen.
- Detaillierte Fallstudien oder originäre Forschung.
- Hochwertige Videos oder Nutzerbewertungen.
Bilder für KI-Suchergebnisse nicht vergessen
Google zieht oft ein quadratisches Bild in den AI Overview, meist vom Anfang der Seite. Häufig handelt es sich dabei um generische Stockfotos, die kaum zum Klicken anregen. Die aktive Auswahl eines überzeugenden und einzigartigen Bildes (Creative) kann das Ergebnis hervorheben und mehr Klicks anziehen – besonders auf dem Desktop.
Strategie 2: Traffic außerhalb KI-Antwortflächen erschließen
Wenn der Wettbewerb um einen Platz im AIO nicht machbar ist, besteht die Option, alternativ zu agieren.
- Fokus auf AIO-freie Suchanfragen: Über SEO-Tools wie Sistrix lässt sich das Keyword-Set filtern, um Begriffe zu identifizieren, die noch keinen AI Overview auslösen. Dies ist eine kurzfristig sinnvolle Strategie, allerdings voraussichtlich nicht zukunftssicher.
- Inhalte priorisieren, für die es keine einzige richtige Antwort gibt. Solche Themen verlangen nach Nuancen, gelebten Erfahrungen, Einordnung und echten Meinungen — und lassen sich nicht auf eine eindeutige Wahrheit reduzieren. Geeignet sind persönliche Erfahrungsberichte, komplexe Vergleiche oder reflektierte Standpunkte. Im Gegenzug sollten Inhalte vermieden werden, die sich leicht von Maschinen oder Suchmaschinen verdichten lassen, etwa Basis-Definitionen, einfache FAQs oder Glossare.
- Kanäle diversifizieren: Inhalte sollten mehr leisten als organische Sichtbarkeit allein. Verbreitung über Newsletter, Social Media und Podcasts unterstützt den Aufbau eines Publikums, das direkt zurückkehrt. Ergänzend bietet sich der Fokus auf Suchplattformen an, auf denen AIOs weniger verbreitet oder weniger wirksam sind — etwa YouTube, TikTok oder insbesondere die Google-Bildersuche.
Wie gelingt Sichtbarkeit und Optimierung für Answer Engines (Perplexity, ChatGPT Search, Copilot)?
Answer Engines (AEs) stellen eine andere Herausforderung dar. Sie arbeiten über einen „Query Fanout“, bei dem der einzelne Prompt eines Nutzers im Hintergrund in mehrere synthetische Suchanfragen umgewandelt wird, um Informationen zu sammeln. Ein relevanter Hebel ist die Aufnahme der aktuellen Jahreszahl in Inhalte, da diese oft zu den synthetischen Anfragen hinzugefügt wird.
Die Optimierung für diese Plattformen ist aus mehreren Gründen schwierig:
- Unterschiedliche Vorlieben: Jede AE hat eigene bevorzugte Quellen. Perplexity bevorzugt oft Reddit, während ChatGPT Search eine Vorliebe für Wikipedia gezeigt hat.
- Inkonsistente Ergebnisse: Die zitierten Quellen können sich je nach Zeitpunkt oder bei leichter Umformulierung des Prompts ändern.
- Keine verlässlichen Daten: Es existiert kein „Keyword Planner“ für AEs, wodurch weder Volumen noch exakte Formulierungen der Nutzer-Prompts bekannt sind.
Angesichts des aktuellen Marktanteils ist eine dedizierte Optimierungskampagne für eine einzelne AE selten wirtschaftlich zu rechtfertigen. Die effektivste und zukunftssicherste Strategie ist daher eine PR-Offensive: analysieren, welche vertrauenswürdigen Webseiten in der jeweiligen Nische von AEs regelmäßig zitiert werden, und Aktivitäten darauf ausrichten, dort Erwähnungen zu platzieren. Diese Strategie ist langfristig angelegt und basiert auf dem Aufbau belastbarer Beziehungen.
Wir beraten Unternehmen dabei, ihre SEO-Strategien und Automatisierungen intelligent an die neue Suchrealität anzupassen.
Wie sieht ein Aktionsplan für KI-gestütztes SEO aus?
Das Spielfeld verändert sich, aber das Ziel von SEO bleibt dasselbe: mit Nutzern in Kontakt zu treten, die nach Antworten suchen. Die wichtigsten Handlungsempfehlungen:
- Analysieren, nicht panisch reagieren: Entscheidungen sollten datenbasiert getroffen werden. Relevanz des tatsächlichen AIO-Einflusses auf den Traffic prüfen.
- Content-Strategie anpassen: Erstellung von „zitierfähigen“, klar strukturierten Inhalten für AIO priorisieren und „NORA“-Themen fokussieren. Inhalte vermeiden, die in Sekunden von KI generierbar sind (z. B. Glossare).
- Teams schulen: Content-Ersteller auf das Schreiben für die neue Realität vorbereiten und die Balance zwischen menschlicher Nutzbarkeit und technischen Anforderungen von KI-Parsern sicherstellen.
- PR als SEO-Funktion verstehen: Erwähnungen auf relevante Plattformen steigern die Sichtbarkeit in Answer Engines und stärken die Markenautorität.
- Informiert bleiben: Die KI-Landschaft entwickelt sich rasant; aktuelle Entwicklungen kontinuierlich verfolgen.
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Quellen und weiterführende Informationen
Übergreifende Analysen und Strategien
HubSpot – Die Zukunft des SEO: Wie Google AI Overviews die Suche verändern
eMinded – AI Overviews – Das Ende von SEO
Evergreen Media – Google SGE (Search Generative Experience), AI Overviews & SEO
wolpersweb – Google SGE (Search Generative Experience): Was bedeutet das für SEO 2025
Quellen von Tool-Anbietern
Sistrix – SEO für Googles Übersicht mit KI
Analyse der englischen Performance-Agentur Journey Further
SEO Südwest – Studie: KI-Traffic für Websites macht derzeit etwa 0,1 Prozent des Gesamt-Traffics aus
Spezifische Konzepte und Optimierung
Evergreen Media – Was KI-Suchmaschinen zitieren - und warum (2025)
SEO Südwest – KI SEO und LLMO: Wie du deine Inhalte für die KI sichtbar machst
Ambitive Digitalagentur – Google AI Overviews: Auswirkungen auf SEO und SEA verstehen
Webinar von Bloofusion vom 8.7.2025: Google AIO, ChatGPT Search, Perplexity & Co.: Ändert AI das SEO-Spiel